Sonntag, 17. März 2013

elegante DIY Osterdeko und die Mämstliche Speisekammer



Liebe Osterfreunde und Hühnerfetischisten,

ich lehne es ab ! Diese Kälte und den Schnee, mein ich. Deswegen hab ich ab letzter Woche in Klein Gallien den Frühling ausgerufen und alle machen begeistert mit. Und weil bei uns nun schon herrlichster Frühling ist, werden wir heute unser Heim österlich schmücken. Das ist mit einfachen Mitteln aus der Natur schnell und einfach gemacht.

Zunächst begeben wir uns auf die Suche nach passenden Eiern. Wer etwas mehr Geduld und Platz hat, kann auch wahlweise mit einem Huhn beginnen.

Gesagt - getan, und weil die Mämstliche Speisekammer wie alles im Muttikan etwas überdimensioniert ist, nahm ich meine fleissigen Helfer Minnie und Dukie mit, damit ich wieder rausfinden kann.

Hier ist der unscheinbare Eingang zu ihr, ausnahmsweise dürft Ihr auch mit reinkommen:

Hier wurde vom Mämstlichen Speisekammer-Verwalter bereits im Winter eine Tonne Schnee deponiert, die alles schön frisch halten soll.
(weil draußen ist ja ab heute alles schon frühlingshaft-GRÜN !)

Hier begutachten wir das Werk und die Eingangshalle der Speisekammer.

Wir machten uns auf den Weg durch das weitverzweigte Labyrinth der mämstlichen Speisekammer, denn uns stand ein langer Weg bevor.

Nach ca. 3 Km kamen wir zunächst am Mämstlichen Weiher vorbei, wo sich tausende von Karpfen tummeln für das Osterfest. Mein aufmerksamer Verwalter hat mir dort auch eine Bank zur Rast bereitgestellt.

Hier haben wir auch die erste Petersilie unter frischem Eis konserviert:
Gleich hinter dem Muffinberg entdeckte ich schliesslich einen längst verloren geglaubten Schatz:
Und unter einer Tonne von Staub, die ich erst einmal wegpussten musste,

entdeckte ich den berühmten Oster-Tannenbaum, der so arg verstaubt war, dass man fast meinen könnte, es wäre Schnee. Wie wir ja aber wissen, ist es ja schon herrlichster Frühlingsbeginn, damit ist das weisse Zeug lediglich eine optische Täuschung:

Wir stapften weiter durch die Untiefen der Speisekammer, die ja in verschiedene Klimazonen aufgegliedert ist, vorbei an dem Popcornhügel und dem Tiramisu-Pool, weiter am Karamellbach vorbei und gleich danach rechts abbiegen zum Nougatgebirge, hinter dem es etwas wärmer wird und

wo die Schafe ihr Zuhause haben.
Minnie wollte eins mitnehmen, sie meinte, das würde wundervoll in den Flur passen, aber die waren mir als Deko nun doch etwas zu groß, also liessen wir sie lieber in der Speisekammer:
"MENNO Frauchen, lass uns eins mitnehmen !"

Wir stapften weiter durch das unendlich verzweigte Labyrinth der Speisekammer und gelangten nach einer weiteren Stunde Fußmarsch schliesslich zu den Pferden. Wer hat die denn da gelassen ???
"Nein, Minnie, die lassen wir nach den ganzen Lasagne-Skandalen auch lieber da...."

Nach ca. einer weiteren Stunde Fußmarsch, vorbei an der Kornkammer und dem Noutella-Depot, gelangten wir endlich an unser Ziel, dem Hühnerstall.

Denn hier leben ganz besondere Hühner : die  heissen Araucana, und sind eher lila, haben aber dafür keinen Schwanz, was eigentlich völlig unerheblich, aber erwähnenswert ist:

Und für faule zeitsparende Menschen wie mich, ist das ganz praktisch eingerichtet, denn sie legen grüne Eier. Liegt ja auch nahe bei dem lilanen Gefieder, nech ?!
 So muss ich nur noch die Eier einsammeln und brauche sie gar nicht mehr zu färben - sehr praktisch das !

Diesmal entschud ich mich für ein buntes Eier-Potpurri und nahm alle 3 Farben mit. Glücklicherweise gibt es einen Hinterausgang, der sich gleich an meiner Gartenpforte befindet.

Hier rupfen wir uns aus dem frühlingshaften Garten noch ein paar farblich passende Blümchen in Lila.

Danach drappieren wir das Ganze nebst den eben erboiteten Eiern in einem Nest auf dem Tisch - und voila, fertig ist die elegante Osterdeko !

Wer mag, kann die Eier auch noch hübsch in anderen Farben einfärben:

Viel Spaß beim Nachbasteln wünscht Euch

Euere Eve

Bezugsquellen:
Hüher, Schafe, Pferde: Mämstliche Speisekammer
Eier: von Huhn
Färbung: mit Edding
Vichyband: schnöde gekauft, statt selbst gewebt
Bastelerfahrung: unbezahlbar

P.S. da dies mein 250. Post ist, gibt es demnächst eine grandiose Osterverlosung hier ! 


Kommentare:

  1. Liebe Eve, ich bin ja erst seit einiger Zeit bei Dir Leserin. Mich hat nicht nur Dein voriger Post, sondern auch der heutige, phantasievolle Post, sehr begeistert. Habe es gerade mal meinem Mitbewohner vorgelesen, der auch hellauf begeistert war.Nebenbei gesagt hatte ich auch schon mal diese grünen Eier. Damals hatte man uns gesagt, dass sie "Cholesterin ärmer" seien sollen. Aber wer es glaubt wird seelich.
    Ich wünsche Dir mit Deinem hübschen Oster Tisch noch einen schönen Sonntag und grüße Dich ganz lieb, Ilona

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  2. Liebe Eve,
    schon lange habe ich nicht mehr so gelacht...Danke für die schönen Bilder.
    ♥-liche Grüße von Dagmar

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  3. Wieder mal wunderbar! Vielen Dank für den Ausflug in deine Speisekammer.
    Aber - ganz ehrlich? Ich kann einfach keinen Schnee mehr sehen!!! Natürlich sehe ich ein, dass er wichtig ist für deine Vorratshaltung. Wegen Kälte und so ...

    Die Hünd` haben ja mächtig Spaß in dem weissen Gebilde und sehen herrlich aus.

    Einen schönen Restsonntag wünsche ich dem gesamten Muttikan!!!
    Lg Gabriele

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  4. Ich kann mir gut vorstellen, dass du mittlerweile genug vom Schnee hast. Es sieht zwar sehr schoen aus, aber ehrlich gesagt muss ich das nicht haben. Nicht das ich dich aergern will, aber wir hatten gestern etwas ueber 20 Grad - und heute soll's auch so sein. ;-) Keine Bange, naechste Woche wird's auch hier wieder kuehler...

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  5. Liebe Eve, vielen Dank für den Ausflug in Deine Speisekammer und das einhergehende Lachen :-)
    Schönen Sonntag Euch,
    Cati

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  6. Liebe Eve,
    was für ein schöner und lustiger Post.
    Liebe Grüße sendet dir Tatjana

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  7. Meine liebigste Eve,
    wenn sich schon die mästliche Speisekammer in solchen Dimensionen zeigt, wie sieht es blos mit den anderen Gemächern aus?
    Da wir beim Thema Ostern sind, stellt sich mir nun die Frage Eier verstecken?
    Wenn ja wieviel Jahre dauert es bis auch wirklich alle gefunden sind? Zumal in der Zwischenzeit ja immer wieder neue Nester dazu ;))
    Aber ja.... ich vergaß deine Oster-Nester-Suchhunde...tschuldigung!!!!
    Tja und da ja genug Platz vorhanden ist, kannst Du für deine Spürnasen ja auch ein Pferd oder ein Schaf verstecken, wo sie doch so wild drauf waren ;))
    Nun dann weiterhin gutes Gelingen mit dem Frühling ausrufen, dabei wäre es schön wenn Du das auch über die Grenzen von Klein-Gallien hinaus vornehmen würdest. Dafür würde ich Dich dann auch direkt für das Goldene Osterei-Abzeichen vorschlagen ;))
    Grüße aus dem trüben Rheinland
    Marlies

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  8. Allerwerteste Mamst,
    nun, einen grossen Vorteil hat die eurige Speisekammer ja: Bis man das gefunden hat, was man sucht, hat man schon so viele Kalorien verbrannt, dass man das, was man suchte (und inzwischen hoffentlich auch gefunden hat!) ohne den kleinsten Gewissensbissen mit Haut und Haar vertilgen kann. Ausser, wenn es sich dabei um ein Pferd handelt. Dies möchte ich besonders hervorheben und betonen, nichtwahr?? Und: Man hat sogleich auch seinen treuen Vierbeinern zu einer gehörigen Portion Bewegung verholfen, schlägt also sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe. So besehen erweist sich diese Speisekammer als höchst multifunktional und praktisch!
    Ein Wort möchte ich noch verlieren zu unserer parterren Schlafsituation. Natürlich bin ich nicht mehr ganz jung, aber doch auch (noch) nicht so alt, dass ich nicht mehr aus eigener Kraft von meinem Lager hochkommen würde des Morgens. Ganz zu schweigen davon, dass mich die Feuerwehr aus den Kissen hieven müsste. Niemals würde ich mich von einem Bett trennen, ohne jemals zuvor das Parterreliegen probegelegen zu haben. En contraire, wir haben schon jahrelang so genächtigt. Bis ich auf die Idee kam (warum auch immer!), mir ein Bett zulegen zu müssen. Inzwischen kann ich es (das Bett) nicht mehr sehen, und da ich zur Zeit (und wahrscheinlich für längere Zeit!) dem Purismus huldige (was man bitteschön sehr genau vom Pruritus unterscheiden möge!!) erscheint es mir naheliegend, den Schlaf des Gerechten in Bodennähe zu schlafen. Unsere motorisierten Bettflaschen waren von der ersten Minute weg begeistert ob der neuen Situation! Übrigens ergibt sich noch ein nicht zu unterschätzender Nutzen, dem Boden so nah zu sein: Sollte man mal etwas zuviel Feuerwasser zu sich genommen haben (in ihrem Falle dann wohl eher Messwein....) und an den daraus resultierenden Symptomen leiden, so kann man sehr einfach das Drehen der Schlafgelegenheit stoppen, indem man ein Bein auf den Boden neben die Matratze legt. Und a Ruah is.... Praktisch, nicht wahr? (Da es hinlänglich bekannt ist, dass Hummeln keinen Alkohol zu sich nehmen, brauche ich nicht extra zu erwähnen, dass ich mein Wissen NICHT aus eigener Erfahrung schöpfe. Nichtwahr??)
    So. Und jetzt ruft oben ausgiebig beschriebene Schlafgelegenheit nach mir. Schliesslich starten wir alle morgen in eine neue, erschöpfende Arbeitswoche.
    Fühlt euch herzlichst umärmelt, werteste Mamst, und auf bald!
    Eure euch ergebenst untertane
    FrauHummel

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  9. Liebe Eve,
    obwohl mir jetzt der Frühling jetzt wirklich lieber wäre, bestaune ich euren schönen Winterwald ... äh die winterliche Speisekammer. Na und Duke und Minnie fanden diesen Ausflug ja auch ganz interessant. Die Bilder sind herrlich. Vielen Dank auch für die ausführliche Bastelanleitung für den österlichen Schmuck. Mal sehen ob er mir auch so perfekt gelingt wie dir.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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  10. Och hab ich mich kaputt gelacht... dass war ja ein erlebnisreicher Spaziergang, dem zu folgen sogar der Winter im Frühling Spass macht.

    Tröstlich zu wissen das ich ja nich die Einzige bin die nach Frühling darbt
    Liebste Grüsse Steffi

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  11. liebe eve,
    deine fotos snd so schön anzusehen, auch wenn wir schon sehnlichst auf den frühling warten.
    deine beiden hunde sind TOLL. auch liebe lange spapziergänge...
    alles liebe
    margit

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  12. Liebe Eve,
    lieben Dank für Deinen netten Kommentar in meinem Blog!!
    Auch die Kommode und die Regalbretter lassen grüßen.....
    Die Tür darf nicht mitspielen, denn die ist ja neu gekauft!
    Deine Frühlingsgeschichte ist zum Schießen....Hier ist der
    olle weiße Staub Gott sei Dank weg,aber nicht, dass de denkst,
    es sei grün hier.....Ein orkanartiger eisiger sibirischer
    Feld-und Putinsturm hat alles total ausgedörrt.....Das Osterfeuer
    wird brennen wie Zunder.
    Du solltest Bildbände mit Deinen tollen Geschichten
    schreiben...Werde mal meine Läckthorenbeziehungen spielen lassen..:-)
    Sei ganz lieb gegrüßt
    Iris

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  13. Liebe Eve, nach diesem wundervollen Post muss ich mich doch endlich mal als Fan deines Blogs outen. Es macht einfach so eine Freude, bei dir zu lesen und dein Engagement im Tierschutz finde ich total beeindruckend. Dir noch einen schönen Osterabend. Lieben Gruß Doris

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  14. Liebstige Eve,
    ich hab die Feiertage ab Gründonnerstag leider mit Grippe und zum Teil recht hohem Fieber im Bett verbracht - aber jetzt geht's zum Glück laaaaaaaaaaangsam wieder aufwärts... Jedenfalsl hat's deshalb bis heute gedauert, dass ich mich endlich wieder bei dir melde und die DANKE sage für deine lieben Zeilen zu Janas Doddnkreationen (das ist natürlich ein Wort, das ich inzwischen verstehen kann :o)) und fürs Reinhüpfen in meinen Lostopf. Und nun komm ich auch Schauen, was bei dir so los ist. Also, da muss ich ja wirkcih staunen - soooooooooooo frühlingshaft wie's da schon ist! Und dann hab ihr lila Milkahühner, die komplementärfarbige Eier legen, das ist ja beinah schon Magie. Oder vielleicht nicht nur beinah. Ich kann Minnie übrigens gut verstehen vonwegen Schafe mitnehmen. Die sind ja wirkich unwiderstehlich - wie deine Schnüffelschnäuzchen sowieso!
    Herzliche rostrosige Grüßküsse und bleib gesund,
    deine rostrosige mausarmige hustende sich bäh-fühlende Traude

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