Montag, 28. November 2011

Neue Architekturserie bei Unikum: Das Haus

Liebe Nation,

wann immer ich gefragt werde, welcher Hausstil mir am besten gefällt, nehme ich das zum Anlass, meine favorisierten Stile zu überdenken. Und da ich in meinem Leben wirklich schon eine Menge Häuser gesehen habe, komme ich zu dem eindoitigen Ergebnis: der viktorianisch-sachliche Barock-Pippistyle ist es !

Was das ist ? Na sozusagen die eierlegende Wollmilchsau unter den Häusern. Um Euch das ein wenig besser zu erklären, beginne ich heute die neue Architektur Serie in meinem Blog. Wobei mit Architektur nicht nur Außen-, sondern auch Innenarchitektur, Design und Einrichtungsideen gemeint sind.

Wir beginnen daher heute, wie es sich gehört, mit der Außenansicht.

Grundsätzlich sollte ein Gebäude ja klar strukturiert sein. Bei der Dachform bevorzuge ich das klassische Satteldach und besonders das Mansarddach, das im Barock die bevorzugte Dachform war.
Kaum jemand vermag das heute noch zu bauen, obwohl es soviel ansprechender als 08/15 ist.

Ein Klick aufs Bild zeigt jeweils die einzelnen Quellen der Bilder


Hier hatte ich einmal in freier Wildbahn ein besonders schönes Exemplar gefunden (und schon mal "besetzt"):
Und besonders verliebt bin ich in Goethes Wohnhaus in Weimar, das ich schon mehrfach besucht habe, davon aber ein anderes Mal:

Ich liebe Symmetrie, aber auch kleine Erker und Gauben. Ein wenig Herrschaftliches schadet nicht,

aber ich mag auch das Schlichte, Geradlinige, Moderne, mit bodentiefen Fenstern und viel Licht, wie hier zB:
Da wir alle nicht jünger werden, überlege ich mir, einen Bungalow zu bauen, in dem alles auf einer Ebene und barrierefrei ist.


Und dann wiederum liebe ich Schwedenhäuser,  gelbe Fassaden mit grünen Fensterläden

kleine überdachte Eingangsbereiche, verspielte Anbauten und verschnörkselte Überdachungen
oder die wunderschöne Terrassenüberdachung von unserer Schwanennest-Jessica, die sie selbst im Stile der historischen Ostseekurbad-Häuser entworfen hat:
Und ich liebe auch die alten typisch fränkischen Fachwerkhäuser, die leider vom Aussterben bedroht sind:
 
Das kennt Ihr schon von meinen Ausflug HIER

Meistens sind diese alten Häuser aber in einem erbarmungswürdigen Zustand, oder aber alles Schöne wurde im Zuge einer "Modernisierung" entfernt. Und die Fenster sind oft sehr klein und somit kommt wenig Licht ins Haus.

Wobei gemauerte Wände vom Raumklima her einfach unschlagbar sind und auch Natursteinwände a la Toscana wunderschön sind:
Quelle Internet unbekannt
Quelle Internet unbekannt

Quelle Internet unbekannt

Große Fenster und viel Licht sind wichtig, aber das Nonplusultra ist ein freier Ausblick auf unverbaute Natur !
Es gibt nichts Inspirierenderes, Befreienderes, als mit Weitblick ins Grüne zu schauen !
Den Post zu dieser herrlichen Landschaft findet Ihr HIER
Früher wollte ich immer eine alte Mühle oder ein Kloster haben, aber das wäre mir nun viel zu groß.

Das hier kommt meiner Wunschvorstellung schon ganz nahe: 
 
:-) 
Das hier wäre beinahe abgerissen worden, ich habe HIER darüber berichtet.

Wenn es denn noch gelb wäre und ein Mansarddach hätte und der Eingang noch symmetrisch inner Mitte wäre und und und........


Wenn ich mich nun entscheiden müsste, wäre mein Traumhaus wohl ein viktorianisches Fachwerk Bauernschloss im Schwedenstil in zentraler Alleinlage!

Und was gefällt Euch so ?

Das nächste Mal widmen wir uns in dieser Serie dem Eingangsbereich.

Eine schöne Azvenz-Woche wünscht Euch

Euere Eve
PS. Besonders gefroit habe ich mich über die letzten Kommentare von den "anonymen", bloglosen Lesern. Schön, dass Ihr Euch meldet ! Bitte mehr davon ! :-)

Samstag, 26. November 2011

Expedition in ferne Galaxien zum Weihnachtsmarkt mit sensationeller Verlosung

Liebe Liebenden,

morgen ist schon frecherweise der erste Azvenz, ohne mich vorher um Erlaubnis gefragt zu haben, aber da ich ja flexibel bin, habe ich beschlossen, dabei doch mitzuspielen und sogar etwas zu verlosen. Und so machte ich mich auf, in ferne Lande, um Galaxien zu erkunden, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Mal sehen, ob Ihr erratet, wo ich war:

Hier der erste kleine Hinweis:
sieht ein wenig Russisch aus....

Russland ist es jedoch nicht. Da das Mamst wie immer inkognito unterwegs war, habe ich in diesem bezaubernden Basislager völlig anonym genächtigt:
 Am nächsten Morgen habe ich dann mit einem landeskundigen Trapper in kompletter Tarnkleidung mit diesem unauffälligen Gefährt das Revier erkundet. Psst, wenn wir gaaanz leise sind, sehen wir vielleicht ein Exemplar der scheuen Eingeborenen !!!!!!!!

Wir kämpften uns durch unwegsames Terrain, über tiefe Schluchten hinweg
Als gar nichts mehr mit dem Tarngefährt ging, paddelten wir mit dem bescheidenen Kanu weiter...


Tief in den Dschungel der Großstadt sind wir dann eingetaucht und haben und haben schon nach kurzer Zeit den ersten Hinweis auf ein Rudel gefunden !!! Zuerst hatte ich ja die Theorie, den längst als ausgestorben geltenden Stamm der Pippis gefunden zu haben, denn überall sah man diese charakteristischen Stammesabzeichen in Rot. Rote Zöpfe = Pippi
Bis wir schliesslich die ersten Zeichen einer prähistorischen Zivilisation fundten, in Form von wundervoll erhaltenen Höhlenmalereien
Und gigantischen Tempelbauten


Dann jedoch - nach tagelangem Fußmarsch haben wir dann eine Lichtung gefunden, wo sich einige der äußerst scheuen, possierlichen Tierchen eine entzückende Behausung gebaut hatten:

Schliessliche gelang es uns, uns an ein besonders auffälliges Exemplar heranzupirschen und dieses mit der Kamera für die zivilisierte Welt festzuhalten:
Doch Russland ?
Ich war soweit von Klein Gallien entfernt, wie man nur sein kann und habe eine fremde Kultur kennengelernt. Das war soweit entfernt, dass die sogar Schweine als Rentiere einsetzen
Andere Länder, andere Sitten, MIIECH wundert ja schon lange nichts mehr !

Hier zum Bleistift sperren die Eingeborenen ihre Welpen in verglaste Kletterkästen, während die Elterntiere auf Beutezug gehen.
Die Expedition ging dann noch weiter ins Landesinnere und wir drangen dabei in Galaxien vor, die nie zuvor ein Mamst gesehen hat ! Atemberaubende, riesige Bauwerke zeugen von einer untergegangenen Hochkultur sondersgleichen !

Staunend standen wir vor einer gigantischen Weihnachtspyramide, die sicher einst einem rituellen Balztanz diente.....


 Momentchen, das Ding da im Hintergrund kommt mir dann aber doch bekannt vor, wenn ich nur wüsste, wo ich das schon mal gesehen habe....

Ebenso wie diese Brauerei hier: (dass es eine Brauerei ist, weiss ich ausm Fernsehen, da werben die dafür. Ich weiss nur nicht mehr WO das war...)

Gugg

Ich komm einfach nicht drauf.
Wie ? Ihr seid auch noch nicht draufgekommen, wo ich war ? Na dann eben noch ein klitzekleiner Hinweis:
(Aber wirklich nur ganz klein)

Großzügig wie ich nun mal bin, habe ich Euch etwas Sensationelles von dieser aufregenden Reise mitgebracht ! Die Welt wird den Atem schnappen, ob dieser archäologischen Absurdität !

Und wer nun die absurdeste Idee hat, wo ich gewesen bin, und dies hier sempft, der kann dieses herrliche und einzigartige Artefakt gewinnen, das ich von meiner Expedition mitgebracht habe und als Trophäe an meiner Klo-Wand aufgehängt habe:

Ein besonders seltenes Exemplar einer prähistorischen und weihnachtlichen Papierus-Rolle, ein ungebrauchtes Artefakt sondersgleichen ! Denn es weist Hydrokulturglyphen mit Rentieren und Schneesternchen aus, UND es duftet sogar nach Zimt !

Teilnahmeschluss ist der 03. Dezember, die Auslosung erfolgt unter Ausschluss des Verstandes.

Diese Verlosung ist somit voll fürn Arsch und eine Verlinkung ausdrücklich erwünscht !


Ihr Prof. Grzymeck,
der allen viel Glück und einen wunderherrlichen ersten Azvenz wünscht !

PS: Zum ersten Male habe ich auch für anonyme Leser mit ohne Blog die Kommentarfunktion freigeschaltet ! Ihr könnt also auch sehr gerne an dieser exorbitanten Verlosung teilnehmen oder einfach nur mal Eueren Sempft hier abgeben ! Ich bin sehr gespannt, wer sich meldet !


Samstag, 12. November 2011

Neues im Mamsthaus

Liebe Nation,

seit gestern ist es bitterkalt in Klein Gallien und die letzten Blätter fallen im grauen Nebel von den Bäumen. Es wird Zeit, den Winter einzuläuten, nur ein klitzeklein wenig.

Und so habe ich ein wenig umgestellt, ein warmes Rot hielt Einzug im Esszimmer und schon ein wenig Rot-Weiss-Karriertes ist zu sehen und die Kissen haben auch einen dicken Zopfpullover übergezogen bekommen. Diese knallroten Mini Alpenveilchen habe ich mit dem schicken Topf in einem kleinen Blumenladen gefunden und mitgeschleppt. Mir geht das eigentlich wie jedes Jahr viel zu schnell, wie Weihnachten immer auf uns zurast, aber mir war gestern einfach schon danach.

 

Die Becher habe ich natürlich auch gaaanz dringend benötigt. Auch dem Gatterich gefallen sie so gut, dass er sie ständig mit sich herum schleppt und sie in den Untiefen des Scheunen-Nirvanas für immer verschwinden. Ich hatte einmal sechs davon. Hier ist der Beweis !
Und dann habe ich etwas Noies für Duki gebaut.
Duki hat 2 Betten im Haus, eines im Erdgeschoss und eines oben im Flur (obwohl er meistens auf dem Boden liegt) (oder auf der Couch - da bin ich ganz inkonsequent :-) Da er so ein Großer ist, waren bisher alle käuflichen Modelle zu klein, zu dünn oder zu unpraktisch. Daher hat er eine dicke Futonmatraze 100x100 cm, auf die ich seine Decken lege, die ich waschen und je nach Laune auch ändern kann, selbstverständlich immer passend zur Deko im Wohnzimmer.

Nun habe ich neulich ein altes Massivholz Kinderbett entdeckt und dem Kind heimlich beim Schlafen unterm Popo abgebaut, keine Sorge, es hat überhaupt NIX davon gemerkt. Es war in einem Kauderwelsch aus Taubengraublau gestrichen und habe es erst ausgebessert und verleimt und dann 3x überstrichen.
 Wie man sieht hat, Duki eifrig dabei geholfen, indem er schon mal geübt hat, wie es sich davor schläft....
So hat Duki nun sein eigenes Kinderbett, zumindest das Kopfteil davon. Das Ding sieht nicht nur schön aus, wie ich finde, es hat auch die praktischen Funktionen, dass die kalte Außenwand nun abgeschirmt wird und die Farbe an der Wand geschont wird, falls Duki mal mit nassen Pfoten an die frisch gestrichene
Wand käme, um dort wundervolle Fußabdrücke hinzudekorieren.
Die Kumpelz Bieber und Dalmatiner müssen natürlich auch das neue Bett ausprobieren.

Falls Ihr also ein altes Bett habt, lassen sich nicht nur Truhenbänke daraus bauen.

Mit ein paar Nebelimpressionen aus dem verwunschenen Klein Gallien (als noch Blätter da waren) wünsche ich Euch ein kuschelig warmes und gemütliches Wochenende !

Euere Eve

 




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